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Was ist Alphabetografie?

Veröffentlicht von Buchstaben-Liebe am 21.10.2020



Zum ersten Mal ist mir die "Alphabetografie" auf meiner New York Reise im Jahre 2012 begegnet. An einem kleinen Stand in irgendeinem Park verkaufte jemand Namensbilder, wobei die Buchstaben aus Bäumen, Geländern und anderen Dingen, die man in seiner Umgebung findet, bestanden. Auf Grund dessen, dass der Koffer ohnehin schon voll war mit Weihnachtsgeschenken und geshoppten Klamotten, habe ich kein Buchstabenbild gekauft. Und so ging es zurück nach Deutschland und die Buchstabenkunst wieder vergessen. Allerdings hatte ich mir einen Flyer mitgenommen, der mir irgendwann wieder vor die Füße fiel und mich nicht mehr los ließ. Ich war überzeugt davon, dass ich das auch tun könnte: Buchstaben in der Natur zu finden und zu fotografieren. Das nennt sich Alphabetografie, zusammengesetzt aus Alphabet und Fotografie.
2016 begann alles. Da bin ich hochschwanger im Garten rumgerannt und habe Buchstaben gesucht, um ein Geschenk für meine Mutter zu kreieren. Daher sind viele Buchstaben in unserem Garten entstanden und das erste Namensbild. Die Nachbarn dachten bestimmt ich sei verrückt.
Und als ich dann 2017 jeden Nachmittag mit meinem Sohn spazieren ging und sehr viel Zeit hatte, mich in der Natur umzusehen, da fand ich die ersten Buchstaben.
Denn sie sind überall um uns herum: Buchstaben.
Doch nur manchen Menschen ist es gegeben, sie zu sehen. Ich gehöre zu ihnen. Und wenn man sie einmal gesehen hat, dann erscheinen sie überall.
Wenn man genau hinschaut, verstecken sie sich als Risse im Boden, in Bäumen, Fahrradständern, Verkehrszeichen, Gartenzäunen oder Moosgewächsen.
Ich finde und fotografiere sie und füge sie zu Wörtern zusammen. Ob Familienname, Firmenname oder allgemeine Wörter, wie Home, Love, Liebe, Familie, alles ist möglich. Neuerdings sind auch Grußkarten dazugekommen.
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